Hämorrhoidencreme gegen Tränensäcke?
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Hämorrhoidencreme gegen Tränensäcke?

Immer wieder trifft man auf diese angebliche „Geheimwaffe“, wenn man im Internet nach Tipps sucht, wie man Tränensäcke selbst bzw. mit Hausmitteln behandeln kann. Viele Schauspieler und Models setzen eben wohl auf diesen Trick: Handelsübliche Hämorrhoidensalbe soll gegen Falten und geschwollene Tränensäcke helfen. Ist das wirklich empfehlenswert?

Abschwellender Effekt der Hämorrhoidensalbe

Hämorrhoiden sind krampfader-ähnliche oder auch knotenförmige Schwellungen bzw. Erweiterungen eines Gefäßpolsters, das zwischen dem Enddarm und dem Schließmuskel des Afters liegt. Sie können lästiges Nässen, Jucken, Brennen oder Bluten am Po und Schmerzen beim Stuhlgang verursachen.
Behandelt wird diese unangenehme Symptomatik oft mit Cremes, die abschwellend wirkende Substanzen (z. B. Bestandteile der Eichenrinde) enthalten. Weiterhin sind darin entzündungshemmende Inhaltsstoffe wie Hamamelis-Extrakt, Zinkoxide oder auch Kortison sowie Schmerzmittel enthalten.
Wer die Salbe gegen Tränensäcke nutzen will, möchte sich die abschwellende Wirkung zunutze machen: Die Creme soll bewirken, dass sich die Haut an der betreffenden Stelle zusammenzieht, die Tränensäcke oder sogar Falten an den Augen entsprechend geringer werden oder verschwinden. Doch Achtung: Hämorrhoiden sind streng genommen erweiterte Blutgefäße, Tränensäcke geschwollene Fettpolster unter den Augen. Daher kann eine derartige Salbe nicht dagegen helfen!

Vorsicht: Empfindliche Partie der Augen kann geschädigt werden

Die eigentlich für den Analbereich gedachte Creme sollte keinesfalls im sensiblen Bereich der Augen angewendet werden, denn dort kann sie zu Allergien oder Hautreizungen führen. Einige Salben enthalten Kortison, die bei regelmäßiger Nutzung die empfindliche Haut unter den Augen schädigen können. Die Entzündungshemmer machen die Haut auf Dauer dünn, die Adern werden sichtbar, es kann sogar zu Blutungen kommen.
Bestandteile wie Zink oder Eichenrinde trocknen die Haut aus, lassen sie schuppig werden, was gerade im Gesichtsbereich ein unerwünschter Effekt ist. Außerdem verstärkt sich dadurch die Faltenbildung.

Besser: Dauerhafte Entfernung der Tränensäcke

Wer sich an seinen Tränensäcken stört, weil er dadurch traurig, niedergeschlagen oder erschöpft wirkt, der kann eine Tränensäcke Operation in Form einer Unterlidstraffung in Betracht ziehen.
Hierbei wird die überschüssige Lidhaut entfernt und falls nötig eine zusätzliche Muskelstraffung unter den Augen durchgeführt. Gleichzeitig können die Fettdepots beseitigt werden.
Der Vorteil: Das Gesicht wirkt wieder frisch und fröhlich. Die Augenlidstraffung ist im Gegensatz zur Hämorrhoidencreme dauerhaft wirksam und nicht gefährlich.

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Weitere Informationen erhalten sie unter: Augenlidkorrektur Köln

Foto: © djile / ID: 93568410 / fotolila.com